Die Zeit meiner grossen Fortschritte: 24.01. - 04.02.2014

Freitag, 24.01.14: Meine Box steht nun im Wohnzimmer bei mir zu Hause. Ich habe dazu eine Art Hassliebe, weil ich darin dreimal täglich mein Fressen finde, manchmal dort geschützt ausruhen und nachts ein Nickerchen machen kann. Natürlich alles bei offenem Boxtürchen:

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Nach einer relativ ruhigen Nacht mit nur zwei Gartengängen durfte ich in meiner offenen Box auf dem Autorücksitz neben meiner Frau nach Fräschels ins Hundeausbildungszentrum "Rund um Hund fahren. Dort lernte ich meinen künftigen Agility-Trainer, kennen. Mit seiner imposanten Postur und tiefen Stimme beeindruckte mich dieser Mensch so sehr, dass ich mich vor ihm gleich auf den Rücken warf. Daraufhin verpasste mir dieser Typ wohltuende Streicheleinheiten; war mega-cool! Freue mich schon jetzt, von ihm unterrichtet zu werden!

 

Samstag, 25.01.:Morgen ist mein grosser Tag: Ich werde in Murten bei Annelies Studer eingeschult.

Weil wir weder die Örtlichkeit noch die genaue Strassennummer kannten, machten wir das Übungsgelände ausfindig, um morgen rechtzeitig antreten zu können.

Auf der Erkundungsfahrt wurde mir erklärt, dass ich bereits Mitglied des KV Berna sei, wo ich später ins Treibball- und Sanitätshunde-Training gehen könne. Deshalb machten wir einen Abstecher zum klubeigenen Übungsplatz Murtenholz, in der Hoffnung, alte Bekannte anzutreffen. Leider war das Wetter so garstig, dass wir nur einige Waldarbeiter vorfanden. - Trotzdem konnte ich das Welpengehege unsicher machen. War das ein Riesenspass! Da rannte ich durch ein Beton-Tunell, über zwei Passerellen, überschlug mich vor Begeisterung und war völlig überdreht. Ich wollte nicht begreifen, weshalb meine Frau dem Spielchen ein Ende setzte, obgleich ich schon völlig k.o. war. - Es dauerte geraume Zeit, bis ich heruntergefahren war ...

Wie wohl die Nacht sein würde? 

Sonntag, 26.01.: 05.30h Tagwacht. Meine Frau bringt sich nämlich täglich mit einem halbstündigen Turnprogramm in Schwung, stärkt sich danach an einem reichhaltigen Frühstücksbuffet und liest sich am PC quer durch eine Unmenge von Zeitungen ... -

09.30h wurde ich von meiner Lehrerin und deren Gatten zusammen mit einer ganzen Anzahl Kollegen und Kolleginnen liebevoll begrüsst. Der Unterrichtsstoff wird uns spielerisch beigebracht; nie hätte ich gedacht, dass es soooo viel Spass machen könnte, die Schulbank zu drücken!!! Es ist einfach ober-mega-cool. Ich freue mich bereits aufs nächste Mal.

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27.01. - 30.01.2014: Die Kindergartenerlebnisse müssen mich arg beschäftigt haben. Mit zahllosen Attacken auf fast alles um mich herum bescherte ich meinen Menschen eine beinahe schlaflose Nacht ... - Meine Art, Ereignisse zu verarbeiten wirkte sich auf die folgenden Tage äusserst positiv aus: Plötzlich schaffte ich es, bei geschlossener Box Auto zu fahren und meldete mich rund um die Uhr immer, wenn ich ein "Bedürfnis" verspürte.

Am 29.01. schloss ich gar Freundschaft mit meinem Berner Arzt und liess mich problemlos untersuchen und impfen. Zur grossen Freude meiner Frau bestätigte er mir, dass Ohren, Augen, Herz, Lunge, Puls und Haarkleid perfekt und ich also völlig gesund sei. - Am 12.02. gehe ich wieder nach Bern, um mich ein erstes Mal gegen Borreliose impfen zu lassen; wie auf der Karte ersichtlich ist, wohne ich in der Westschweiz im Risikogebiet, und meine Menschen wollen nichts riskieren.

 

Freitag, 31.01.: Echt toll: Ich werde fast nur noch gelobt und kriege Streicheleinheiten à discrétion! Erneut fuhren wir abends ins Hundesportzentrum von Fräschels. Mein Vizechef trifft dort jeweils einen andern Vizechef zum "Gedankenaustausch", und meine Frau plaudert mit den ehemaligen Trainingsmitgliedern von Galaxies (Galaxie ist ja seit dem 06.01.14 im Himmel, und es stimmt mich oft traurig, ansehen zu müssen, dass meine Frau deswegen noch immer weint) Agility-Gruppe. Das macht Spass! Da kann ich mich mit "fertigen" Artgenossen unterhalten, viele liebe 2-Beiner treffen und mit Junioren spielen. Besonders angetan hat mirs Merlot, ein sechs Monate alter Kelpi, ein richtiger Raufbruder, den ich ebenfalls an den Ohren zerrte. Schliesslich legte er sich gar auf den Rücken ...! Mein Charme scheint zu wirken !?!

Sonntag, 02.02.: Super! Ich ging zum zweiten Mal in den Kindergarten; bei strömendem Regen machte es meinen Kollegen vorerst überhaupt nicht Spass. Mir jedoch ist jede Witterung recht, Hauptsache, es ist lustig ... und das ists wirklich: Stoffdinosaurier können herumgeschleppt, Hütten erobert, Kisten erklettert werden und vieles mehr.

 

Nachmittags fuhr mich meine Frau zum ersten Mal alleine aus: Hätte nicht geglaubt, dass das bei geschlossener Box so ohne Angst gehen könnte: Ich auf dem Rücksitz, ohne zu jammern, sie vorn am Steuer ... dazu gibts beim Ein- und Aussteigen Würstli und viel Lob!

 

Meine Menschen sind glücklich, dass ich schon so gute Manieren habe und rasch lerne. Ich bin ebenfalls glücklich, weil ich sooo viel Zuneigung und Lob ernte. Bald werde ich wohl auch mein Berner Domizil kennen lernen; darauf bin ich ja gespannt. - Gewiss werde ich davon auch in meinem Tagebuch berichten ... 

 

 

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updated: 14.09.17:

Mein Tagebuch Sommer 2017

 

 

 

 

 


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